Vorsicht, hier können Sie sich sich mit ansteckender Gesundheit infizieren. Lesen Sie nach über die Gesundheitsthemen unserer bisherigen Veranstaltungen und lassen Sie sich inspirieren! Viel Freude und ... Gesundheit!

2019

   

Prof. Gerald Hüther wird zusammen mit Dr. Ruediger Dahlke einen ganz besonderen Abend beim Brühler Gesundheitsforum gestalten weiterlesen

 

Raus aus der Demenz-Falle!

Prof. Hüthers Spiegelbesteller zum Thema des Abends

 

   

Dr. Ruediger Dahlke, wie Prof. Gerald Hüther seit Jahren ein sehr erfolgreicher Bestseller-Autor, Arzt und Visionär wird sie an diesem Abend mit ansteckender Gesundheit infizieren

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Das Alter als Geschenk

das neueste Buch von Ruediger Dahlke erscheint am 1. Oktober

2018

   

Ganz Frau sein

Ganz Mann sein

 

Das Herz

Unser Glücksmuskel

 

2017

   
Pfege deinen Geist – Dein Körper dankt es dir.  

Ich habe Rücken

 

2016

   

Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl

 

 Das Geheimnis der Lebenskraft

Das Schattenprinzip

 

2015

       
Herzens-angelegenheiten Leben mit einem großartigen Organ  

Honig im Kopf  Über Alzheimer und Demenz

  Lieber arm dran als Arm ab

 2014

   

Die Kraft des Verzeihens.

Macht Vergeben

gesünder?

  Fünf Wege zur Gesundheit

 2013

   

 Was heilt

Selbstheilungskräfte

aktivieren

 

Jedes Kind ist

hochbegabt

2012

   

Krankheit als

Sprache der Seele

Schicksalsgesetze

 

Mit Freude

älter werden

2011

   

Gesundheit - Stille - Spiritualität  

Wie funktioniert

eigentlich Gesundheit?

2010

   

 

Vereinfache Deine Gesundheit

 

 

Was wirklich wichtig ist im Leben


Ganz Frau Sein - Ganz Mann sein

14.11.2018 19:00 Uhr Festhalle Brühl

Zu diesem ebenso aktuellen wie wichtigen Thema erwarten Sie hochkarätige Referenten aus der Region

Chefärztin Dr. Annette Maleika Gynäkologie und Geburtshilfe GRN Klinik Schwetzingen

Ganz Frau sein - Gesund alt werden als Frau

Die Lebenserwartung der heute geborenen Frauen liegt mittlerweile  bei 85 Jahren. Aber nicht nur alt werden, sondern gesund zu altern ist die Herausforderung, die sich daraus ergibt. Deshalb sollte "Frau" schon in jungen Jahren einen präventiven gesunden Lebensstil erlernen. In den Wechseljahren ergibt sich oftmals anlässlich von Beschwerden nochmals die Chance, bestimmte Lebensgewohnheiten und die Ernährung zu verändern. Eine bewusste Gestaltung des eigenen Lifestyles ist die Voraussetzung, um als Frau gesund alt zu werden. 

Dr. Horst Herrmann Urologe in Schwetzingen

Ganz Mann sein

Wechseljahre des Mannes. Sind sie Utopie oder Wirklichkeit. Muss ich als Mann auch mit 50 immer noch gewinnen? Wie kann „Mann“ gesund älter werden?

Marietta Buse Übungsleiterin Sport in der Prävention TV Brühl

Ganz im Körper sein

Körper, Geist und Seele im Einklang-
warum Sport den Menschen die Möglichkeit gibt, physische und psychische
Gesundheitsressourcen zu stärken und somit den notwendigen Ausgleich
zum bewegungsarmen Alltag schafft.

(Die Jazztanzgruppe des TV Brühl 1912 e.V. kann mit zwei Tänzen auftreten)

Nicole Kiefer Logopädin Brühl

Ganz im Atem sein – Das Zwerchfell, dein verborgener Flügel

Im antiken Griechenland hielt man das Zwerchfell für den Sitz der Seele. In der Medizin bedeutet der aus dem Altgriechischen stammende Begriff Diaphragma „Trennwand“. Atmung ist Bewegung – sie ist geprägt von körperlicher und emotionaler Anstrengung. Wir können so viel entdecken und verändern durch und mit unserem Atmen. Kommen Sie mit auf die Reise zu Ihrem verborgenen Flügel. 

Dr. Axel Sutter

Brühler Internist – Gesundheitsförderung und Prävention

Ganz Mensch sein – Lebenssinn und gesund sein

Gibt es einen geheimen Schlüssel für gesund bleiben und wieder gesund werden? Wäre das nicht phantastisch? Ja, es gibt ihn. Und er ist weder obskur noch geheim. Die Sinnhaftigkeit im Leben ist einer der drei Pfeiler für ein gesundes Leben sagt uns die Wissenschaft. Von wem könnten wir hier lernen?


 

 

 

Raus aus der Demenzfalle - Das Alter als Geschenk

Prof. Gerald Hüther zusammen mit Dr. Ruediger Dahlke auf der Bühne ist schon eine ganz große Besonderheit. Gerne sind beide der Einladung von Dr. Axel Sutter gefolgt. Jeder für sich füllt große Säle in Europa und fasziniert mit einer so lebendigen Sprache und großem Fachwissen. Beide haben vereinbart, dass jeder ein Buch schreibt über die Geisel Demenz aus einem jeweils anderen Blickwinkel, mit jeweils einer bahnbrechenden Studie als Ausgangspunkt.  Und Beide zeigen, wie es gelingen kann gesund und zufrieden älter zu werden. Das Alter darf sogar als Geschenk betrachtet werden, wie es der Titel des am 1. Oktober erscheinenden neuen Buches von Ruediger Dahlkes deutlich sagt. Prof. Hüthers Buch avancierte schnell nach seinem Erscheinen zum Spiegelbestseller und eröffnet völlig neue Perspektiven zur Demenz.

Das Brühler Gesundheitsforum hat seit Anbeginn seines Bestehens einen Schwerpunkt auf der Selbstermächtigung des Menschen gelegt und interessiert sich vor allem auch, wie es gelingen kann gesund zu bleiben. Auch in Umständen, in denen viele Menschen krank werden. Salutogenese ist hier die Wissenschaftsdisziplin, die durch das aufstrebende neue Medizin Paradigma immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Der Brühler Internist Dr. Axel Sutter wird  moderierend durch den Abend mit den beiden hochrangigen Gästen führen.

Ein frühzeitiger Kartenkauf wird bei dem erwarteten großen Andrang empfohlen.

Karten im Vorverkauf

(bei Online-Kauf fallen Vorverkaufsgebühren an)

 oder Telefon Hotline 06202 20030


 

 

Gesundheitsforum mit Beate Pracht im März 2018

Glück ist trainierbar – durch einfache und effektive Übungen

 

 

Gesundheitsforum-Organisatoren Dr. Axel Sutter (li.) und Dr. Ralf Göck mit Referentin Beate Pracht

Erneut stand das Herz im Mittelpunkt bei der Veranstaltung des Brühler Gesundheitsforums. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Ralf Göck führte der Brühler Internist Dr. Axel Sutter in das Thema ein. Nach Prof. Waldecker vor 3 Jahren werde die Funktion des Herzens jetzt von einer anderen Seite beleuchtet.

Vom Stress in die Innere Ruhe

Gerade der heutige, oftmals sehr gestresste Mensch habe immer weniger Gelegenheiten in die gesundheitlich so wichtige innere Ruhe und Entspannung zu kommen. So lag es nahe, erneut eine Bestseller Autorin einzuladen, die zeigen kann, wie sich Jeder für die Erhaltung seiner Gesundheit selbst ermächtigen kann. 

Ein kohärenter, harmonischer Herzschlag ist trainierbar 

Beate Pracht (Das Herz – Unser Glücksmuskel) beleuchtete das Thema Herz auf eine ganz besondere Art. Die Art und Weise, wie unser Herz schlägt, ob harmonisch oder chaotisch sei maßgeblich für die langfristige Gesundheit. Die gute Nachricht sei, dass ein kohärenter Herzschlag trainierbar sei mit einfachen, gut zu erlernenden Übungen. Diesen Werkzeugkoffer an Möglichkeiten stellte die Referentin in ihrer mitreißend sympathischen Art dar und bezog auch immer wieder das Publikum mit ein. So war es kein bloßes Lauschen eines Vortrags sondern ein Einüben für mehr Gesundheit.

Schon die erste Übung seinen Nachbarn in der Festhalle „von Herz zu Herz“ zu begrüßen führte zu einer wahrnehmbar fröhlichen Atmosphäre. 

Einfache Atemübungen führen zu Entspannung und kohärenterem Herzschlag

Als dann eine Freiwillige auf der Bühne mit dem speziellen Biofeedback-Gerät -entwickelt durch universitäre Forschungen in den USA - selbst sehen konnte, wie der zunächst chaotische, aufgeregte Herzschlag durch einfache Atemübungen in einen entspannten, harmonischen Herzschlag überging war die Begeisterung nicht nur bei der Probantin groß.

Sich Zeit nehmen für Stille und einfache Atemübungen könne das vegetative Nervensystem in Harmonie bringen und der „Antreiber Sympathikus“ komme ins Gleichgewicht mit dem „Entspanner Parasympathikus“.

Jeder kann seine Gesundheit positiv beeinflussen

So war auch diese Veranstaltung erneut ein Beispiel dafür, dass Jeder selbst die Macht besitzt, seine Gesundheit, ja sogar sein Glückbarometer positiv zu beeinflussen. 

Nächstes Jahr Thema Alzheimer mit Dr. Ruediger Dahlke und Professor Gerald Hüther

Bei der Verabschiedung machte Dr. Sutter bereits Lust auf das Frühjahr 2019.

Mit dem bekannten Arzt und Psychosomatiker Dr. Ruediger Dahlke, der bereits zweimal Gastredner beim Brühler Gesundheitsforum war und dem „Popstar“ der Hirnforscher,  Professor Gerald Hüther haben zwei prominente Bestseller-Autoren zugesagt. Sie werden im Dialog über das Thema Alzheimer sprechen.


 

Das Knochen-Gestell und seine vielfältige Therapie

Wissen und Unterhaltung bei dem 18. Brühler Gesundheitsforum

Der Rücken und die Gelenke sind eine der allerhäufigsten Krankheitsursachen in Deutschland und somit war das Thema des Abends hochaktuell. Wie immer im Herbst sind es Therapeuten aus Brühl und der Region, die einen spannenden und unterhaltsamen Abend in der Festhalle zu einem Gesundheitsthema gestalten. Da alle Referenten ohne Honorar ihr Wissen weitergeben, konnte jetzt aus den Einnahmen der Herbstveranstaltungen ein automatischer Defibrillator an den SV Rohrhof, vertreten durch Elke und Hans-Peter Schwenzer, überreicht werden. Bürgermeister Dr. Göck und der Brühler Internist Dr. Sutter leiteten damit den Abend vor der wieder sehr gut besuchten Veranstaltung ein.

 

Die Aktiven des Abends: Monika Schädel, Julia Doppler, Ralf Göck, Elke Schwenzer, Nicole Kiefer, Hans-Peter Schwenzer, Albert Rombach und Axel Sutter vor den Tanzpaaren des TSC „Kurpfalz“

Dr. Albert Rombach aus der GRN-Klinik Schwetzingen setzt jährlich 360 bis 400 künstliche Hüft- und Kniegelenk ein.

Zu Beginn war es der Chefarzt der Orthopädie/Unfallchirurgie in der GRN Klinik Schwetzingen, der sehr erstaunliches und wissenswertes über die größten Gelenke des Menschen mitzuteilen hatte. Ein sehr wichtiges Anliegen war ihm, klarzumachen, wie es unsere „bequeme“ Lebensweise ist, die zu schnellerem Verschleiß der Gelenke führen kann. Dagegen hilft die „artgerechte“ Bewegung und das bedeutet heute vor allem mehr Bewegung, so Dr. Rombach. In eindrucksvollen Bildern erfuhren die Zuhörer dann aber auch, wie die Gelenkreparatur in mehreren Stufen in seiner Schwetzinger Abteilung möglich ist, wenn die Lebensqualität schmerzbedingt zu sehr eingeschränkt ist.

Geistige Heilung für den Rücken

Wie es schon jetzt zum 18. Mal Tradition ist, bietet das Gesundheitsforum Wissen aus dem ganzen Spektrum der Therapien und beschränkt sich nicht auf die sogenannte Schulmedizin. So ist es die „Innere Aufrichtungstherapeutin“ Monika Schädel aus Oftersheim, die Behandlungsmöglichkeiten, die für das Gleichgewicht und die optimale Ausrichtung der Wirbelsäule energetische Methoden vorstellt. Mittels Energieübertragung über die Hände können die Chakren, Energiezentren des Menschen wieder in den gesunden Fluss kommen.

Sich gesund tanzen

Ein wunderbares Beispiel, wie Bewegung mit Freude und Spaß helfen kann, Rücken, Gelenke und den ganzen Menschen gesund zu erhalten zeigte die Brühler Logopädin Nicole Kiefer mit ihrem engagierten Plädoyer und einfühlsamen Text während drei Tanzpaare und das Ehepaar Keil vom Tanzsportclub Kurpfalz die Freude an dieser gemeinsamen Bewegung vorführten. Tanzen ist ein ganzheitliches Training, bei dem nicht zuletzt auch der soziale Kontakt gesundheitsfördernd zum Tragen kommt, so Kiefer. Donnernder Applaus brandet nach der Vorführung auf.

Yoga lässt den Rücken aufatmen

Julia Doppler, die Inhaberin des gleichnamigen Brühler Yogastudios, zeigte nach der Pause auf, wie sanfte Yogaübungen und die richtige Atmung mithelfen auch die Rückseite des Bauches, den Rücken wieder aufatmen zu lassen. Yoga heiße Einheit und Harmonie. Beim Yoga werde versucht den Körper, den Geist und die Seele in Harmonie zu bringen. Der heutige zivilisierte Mensch habe ganz vergessen, wie natürliche Atmung geht, allzu oft stockt er und fließt nicht frei, was unwillkürlich Verspannungen zur Folge haben kann, so Doppler. Durch die Phasen der Stille zwischen den Übungen, lerne der Körper und auch der Geist in die Entspannung zu gehen.

 

Extraterrestrische Rückentherapie mit Placebo (Youtube Mitschnitt) alias Dr. Axel Sutter

Zum vergnüglichen Abschluss des Gesundheitsforums betritt ein Wesen von einem anderen Stern die Bühne der Festhalle: Clown Placebo vom Heimatplaneten Rot alias Dr. Axel Sutter. Ganz anders als auf der Erde wird auf Rot praktiziert, gibt der extraterrestrische Gesundheitsexperte Placebo da zum Vergnügen der Zuhörer zum Besten. An einem mutigen Freiwilligen wird das für Alle sichtbar dann auch praktiziert. Es scheint, als seien auf seinem Planeten neben vielen roten Werkzeugen auch energetische Verfahren und Atemübungen wichtige Bausteine der Therapie.

19. Forum am 16. März 2018

Dr. Göck verabschiedete unter Applaus Dr. Axel Sutter alias Placebo von der Bühne, dankte allen Mitwirkenden und wies auf das 19. Brühler Gesundheitsforum am 16. März 2018 hin. Dann heißt es: „Das Herz, unser Glücksmuskel - Wie Sie mit der Kraft Ihres Herzens Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren und Resilienz aufbauen können“ mit der bekannten Referentin Beate Pracht. Karten seien bereits zu erwerben. Im Anschluss gebe es zur Vertiefung wieder ein zweitägiges Seminar in der Villa Meixner zum gleichen Thema. Näheres finden Sie hier.


 

„Ein gesunder Geist für einen gesunden Körper“

17. Brühler Gesundheitsforum fasziniert mit Ursula Haller aus Steyr

Referentin Ursula Haller (Bildmitte) umgeben (v.l.n.r.) von ihrem Mann Albert Haller, Dr. Gabriele Sutter, Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Dr. Axel Sutter.

„Wir sollten uns immer weiterentwickeln, auch wenn wir 90 sind“, sagte die Referentin beim 17. Brühler Gesundheitsforum, die Österreicherin Ursula Haller, Direktorin der „Silva-Methode“ im deutschsprachigen Raum. Sie begeisterte die zahlreichen Gäste in der Festhalle mit ihrer sympathischen und klaren Art. Immer wieder war es mucksmäuschenstill im Saal. Denn die 70jährige, junggebliebene Oma und Uroma hatte Vieles darüber zu sagen, was im Leben wirklich wichtig ist.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr Ralf Göck und den Brühler Internisten Dr Axel Sutter berichtete Ursula Haller einleitend, wie eine lebensgefährliche Erkrankung sie als Teenager mit einjährigem Krankenhaus­aufenthalt, „ausgesteuert“ aus der Krankenkasse und unfähig zu gehen, nachhaltig beeinflußt habe. „Aufgegeben habe ich in meinem Leben noch nie. Aufgeben tut man in Österreich einen Brief, sonst nichts“, so die ganzheitliche Therapeutin aus Steyr.

Als sie später auf José Silva traf, konnte sie endlich Vieles verstehen, was ihr selbst aus dieser verzweifelten Lage geholfen hatte, nämlich selbst und bewußt den eigenen Körper zu „regieren“. . Jetzt lehrt sie diese Methode seit vielen Jahrzehnten. Zusammenfassend sagte Ursula Haller: „Sei Dein eigener Coach für ein gesundes und zufriedenes Leben“.

Die Silva Methode vermittelt Bewusstseinserweiterung auch im Sinne eines Gedächtnistrainings. „Seid Euch bewusst, wir sind alle Genies, wir sind alle einzigartig“, so die Botschaft der Therapeutin. Immer wieder zitiert sie moderne Erkenntnisse der Gehirnforschung. Wenn das Gehirn in „Alpha“ arbeitet, also in den Hirnströmen Alphawellen ableitbar sind, gelingt der Zugang zu unserem „Bauchgehirn“. Auch dass durch Schlaganfall abgestorbene Hirnareale von anderen Hirnregionen übernommen werden, seien relativ neue Erkenntnisse der Forschung.

Anschaulich beschreibt Haller einzelne „Silva“-Methoden. „So lernen wir uns zu entspannen, da wir in Entspannung Vieles erreichen können.“ Jetzt kann man ahnen, was Ursula Haller meint, wenn sie postuliert: „Die Schlaftablette ist die unsinnigste Tablette die es gibt.“ Die Einschlaf-Technik der Silva Methode hilft, wieder in einen guten gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus zu kommen, ohne weitere Hilfsmittel. Ansonsten betont sie mehrfach, dass sie nicht grundsätzlich Tabletten als Unterstützung im Heilungsprozess ablehnt.

„Geht voran, geht nicht zurück“, ruft Haller ihren Gästen zu. Sie trainiere alle Tage ihren Geist und ihren Körper. Ganz wichtig ist ihr: „Wir sind die Architekten unserer Gedanken.“ Auch hier erzählt sie aus ihrem eigenen Leben: Die erste Begegnung mit ihrer Schwiegermutter hätte wohl manche aus der Bahn geworfen. Anstatt zu denken: „Sie hat mich beleidigt“ wäre viel besser: „Sie sagte etwas und ich habe daraus eine Beleidigung gemacht.“ Auch kann man lernen zu erkennen: „Was sagt er? - und was meint er?

Der langanhaltende Schlussapplaus zeigte, dass viele Botschaften für ein selbstbestimmtes und gesundes Leben bei den Menschen im Saal ankamen.

Dr. Axel Sutter beendete das 17. Gesundheitsforum und versprach bereits spannende Themen im kommenden Herbst.

Das 3-tägige Seminar der Silva-Methode wurde von Ursula Haller am darauffolgenden Wochenende erstmalig in der Villa Meixner angeboten. Die Brühler freuen sich, dass sie von der Atmosphäre in der „Villa“ begeistert ist und gerne auch in den kommenden Jahren hierher zurückkehren möchte. Damit steht Brühl in einer Reihe mit Seminarorten wie München, Stuttgart, Berlin, Wien und Zürich. Wer sich informieren möchte findet unter www.silva-meth.at alles Wesentliche.


 

Das Bauchgefühl steht im Mittelpunkt

Die Referenten eingerahmt von Aktiven der Nordic Walking Gruppe- TV-Brühl von links nach rechts: Prof. Daniel Rost, Eva Nicole Meyer, Claudia Weymann, Dr. Axel Sutter, Dr. Ralf Göck und Felix Koretzky

Zum 16. Brühler Gesundheitsforum hieß Bürgermeister Dr. Ralf Göck fast 250 Menschen in der Brühler Festhalle willkommen, die allerhand neues zum Thema „Bauchgefühle“ erfuhren: „Wir wollen, dass Sie gesund bleiben“, machte Göck den Sinn der seit 2010 von der Gemeinde unterstützten Veranstaltungen deutlich und „dass wir Ärzte und Gesundheitsdienstleister vor Ort Ihre Partner dabei sind“, ergänzte Dr. Axel Sutter, der auf seiten der Brühler Ärzte immer wieder mit neuen Ideen das Gesundheitsforum inspiriert.

Prof. Daniel Rost, gastroenterologischer Chefarzt der GRN Klinik Schwetzingen, machte den Auftakt eines sehr spannenden und unterhaltsamen Abends. Er stellte sein „Lieblingsorgan Darm“ auf eine Weise vor, wie ihn kaum einer der sehr zahlreichen Besucher in der Brühler Festhalle bisher kannte. Gleich mehrere Einträge ins Guiness Buch der Rekorde wurden von ihm verliehen. So ist der Darm das Organ mit der größten Oberfläche, größer als die Haut. Auch ist er unser größtes Immunorgan, das im Zusammenspiel mit den guten Bakterien für die richtige Körperabwehr sorgt.

Eva Nicole Meyer, Brühler Zahnärztin, konnte neben ihrer kompetenten Schilderung mit vielen eindrücklichen und humorvollen Bildern zeigen, wie wichtig der Mund und die Zähne für eine gute Verdauung und ein gutes Bauchgefühl sind. Auch sie konnte ihr umfangreiches Wissen, wie auch die anderen Redner des Abends, ohne viele Fremdwörter und medizinische Fachausdrücke sehr sympathisch weitergeben.

Dass auch Bewegung für den Darm wichtig und gesund ist, zeigte sehr praktisch Claudia Weymann von der Nordic Walking Abteilung des TV Brühl. Von drei Aktiven unterstützt zeigte sie die richtige Technik und betonte, dass es nicht reicht, einfach zwei Stöcke zu nehmen und los zu laufen. Auch das Miteinander in der Gruppe führt zu viel Freude in dieser noch jungen, sehr gesunden Sportart.

Der Brühler Internist und Magen-Darm-Spezialist Felix Koretzky zeigte mit eindrucksvollen Zahlen, wie erfolgreich die vor über 10 Jahren eingeführte Darmkrebsvorsorge Erkrankungen und Krebstote in Deutschland verhindern konnte. Bei dieser Vorsorgemaßnahme, auf die jeder Krankenversicherte ab 55 Jahre ein Anrecht hat, werden nicht nur Krebsvorstufen erkannt sondern auch gleich entfernt. Und das bei einem verschwindend geringen Risiko, wie auch Prof. Rost nochmals eindrücklich bestätigte. Dass nur die Hälfte aller Berechtigen sich bislang zu dieser schmerzlosen Untersuchung angemeldet haben, zeigte ebenso wie die zahlreichen interessierten Fragen an Herrn Koretzky, dass eine solche attraktiv vermittelte Information nach wie vor sehr wichtig ist. 

Dr. Axel Sutter von den Brühler Internisten rundete den Abend ab mit „Bauchgefühl und Intuition – Was sagt die Wissenschaft“. Einstein, bekannt als genialer Physiker und Nobelpreisträger prägte den Satz: „Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat“. Dass wir in unserem Bauch ein zweites Gehirn mit 200 Millionen Nervenzellen haben, die autonom ohne Steuerung durch das Gehirn arbeiten können, erstaunte die Gäste in der Festhalle. Neuste Forschungen, die Dr. Sutter vorstellte machen Mut, mehr auf seine Intuition zu hören: diese ist blitzschnell, kommt aus dem Unbewussten und lenkt viele unserer Entscheidungen. Das Einüben einer Zeit der Stille im Tagesablauf kann helfen den Gedankenlärm zu beruhigen um die leisen Intuitionen wahrnehmen zu lernen.

Das Brühler Gesundheitsforum lädt wieder ein in die Brühler Festhalle am
21. April 2017. Dann heißt das Thema: „Pflege deinen Geist – Dein Körper dankt es dir. Fördere Dein gesundheitliches Gleichgewicht.“ Jeder kann dann einen Werkzeugkasten mit eigenen Fähigkeiten kennenlernen, die er bislang nicht für möglich gehalten hat.

 


Geheimnis der Lebenskraft und Das Schattenprinzip finden große Resonanz

Das 14. Brühler Gesundheitsforum begeistert mit Dr. Ruediger Dahlke

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Festhalle hielt der Bestseller-Autor und Arzt Ruediger Dahlke gleich zwei Vorträge. Über die Hälfte der Zuschauer nahm eine längere Anfahrt in Kauf um live dabei zu sein. So begrüßte Bürgermeister Dr. Ralf Göck die gesundheitsbewussten Zuhörer herzlich in der Hufeisengemeinde und verwies auf die vielfältigen Gesundheits-Angebote für ihre Bürger. Der Brühler Internist und Mitinitiator des Forums Dr. Axel Sutter freute sich, dass die beiden Vortrags-Themen die Tradition und den roten Faden der bisherigen Veranstaltungen aufgreifen. Als Beispiele nannte er aus den Vorjahren „Was heilt – Selbstheilungskräfte aktivieren“ – „Macht verzeihen gesünder?“ – „Herzensangelegenheiten“. Die eigene Kompetenz für Gesundheit zu entdecken und zu stärken sei eines der Anliegen des Gesundheitsforums, so Dr. Sutter. 

Dr. Ruediger Dahlke (2.v.l.), die Initiatoren des Gesundheitsforums Dr. Axel Sutter (li.) und Dr. Ralf Göck (2.v.re.) und Jochen Ungerer (re. - Kultur-Villa Meixner) im Foyer der Festhalle.

Ruediger Dahlke, bekannt durch bislang 64 Buchtitel, unter anderem „Krankheit als Weg“ und „Krankheit als Symbol“ freute sich, nach 2012 zum zweiten Mal Gast in der Brühler Festhalle zu sein. In seiner sehr präsenten und unaufgeregten Art lud er die Zuhörer ein,  Argumente für eine Ernährung mit darin enthaltener Lebenskraft anzuhören und lud ein, dies selbst auszuprobieren. Die Beschäftigung mit der Lebenskraft sei im Westen ein mutiges Unterfangen. So hätten Wissenschaftler wie Prof. Popp und Prof. Schrödinger Anfeindungen aushalten müssen, als sie sich der Erforschung der Lebenskraft zuwandten. Im Osten sei Prana und Chi seit Jahrtausenden ein tief in der Gesellschaft verwurzeltes Wissen. Dahlkes Plädoyer für eine vegane Kost unter zusätzlichem Verzicht auf Weizen-Gluten war untermauert mit zahlreichen Studien und immer auch humorvoll. Vor allem das zahlenmäßig dominierende weibliche Publikum konnte immer wieder über die männlichen Macken und Schwächen bei Gesundheitsthemen laut lachen. Das Brot, das Christus gebrochen hatte, ist mit unserem heutigen Brot nicht mehr zu vergleichen, so Dahlke. Dass das Weizen Urkorn 12 Chromosomen und der heutige auf großen Ertrag gezüchtete Weizen 48 Chromosomen enthalte bedeute genetisch eine deutlich größere Abweichung als zwischen Schimpanse und Mensch. Nach Dahlkes Auffassung kann mit der Ernährung auch Prostata-Krebs „an und abgeschaltet werden“, was aus dem Verlauf des PSA Wertes abgelesen werden könne. Viele chronisch Erkrankte, hier vor allem auch Rheumatiker würden nach seiner langjährigen ärztlichen Erfahrung von einer Nahrungsumstellung profitieren. Dass seine Thesen vor allem in schulmedizinischen Kreisen durchaus umstritten sind, verschwieg Dahlke nicht.

Gefüttert mit vielen Argumenten scharte sich das Publikum in der Pause um den Büchertisch und deckte sich für die häusliche Nachbereitung der Vorträge ein.

„Das Schattenprinzip – Die Aussöhnung mit unserer verborgenen Seite“ war das zweite Thema des Abends. Nach C.G. Jung ist der Schatten das gesamte Unbewusste. Er ist das Wesen, das wir lieber nicht wären, letztendlich aber doch werden müssen, um zur Ganzheit zu gelangen. Insofern empfinden wir den Schatten, bzw. unsere »dunkle Seite«, äußerst zwiespältig: Er stößt uns ab und fasziniert zugleich.

Arbeit mit dem Schatten dient der Bewusstwerdung und ist im wahren Sinn des Wortes Lichtarbeit. Wieder sehr humorvoll zeigte Dahlke, wie wertvoll es für uns Menschen ist, den eigenen Schatten aufzuspüren und zu konfrontieren, um ihn schließlich annehmen und integrieren zu können. Wer sich auf die Schattenarbeit einlässt, werde offener, freundlicher und toleranter – sich selbst und anderen gegenüber, so Dahlke.

Wir sehen unsere eigenen „Macken“ nicht und projizieren sie auf andere. Wir sagen oft, dass wir „über unseren Schatten“ springen müssen. Die Entwicklungssprünge unserer Seele sind eigentlich alles „Über-den-Schatten-Sprünge“. Doch, um über unsere Schatten springen zu können, müssen wir sie erst erkennen. Das ist „Schatten-Arbeit“.

Dahlke: „Sehr einfach gesagt, müssen wir unsere Vergangenheit aufräumen, bevor wir heil und vollständig in der Gegenwart ankommen können.“

Das richtige Parkett für gegenseitige Schatten-Arbeit kann eine Partnerschaft sein. Mehr noch: Eine Partnerschaft wird erst dann zu einer authentischen Seelenpartnerschaft, wenn sich die Partner bewusste Sparing-Partner im Schattenboxen sind. Denn niemand konfrontiert einen mit seinen Schattenanteilen so intim wie ein Partner. Hier können Seelen-Partner wirklich zusammen wachsen so Dahlke.

Ein langer Applaus zeigte, dass Dr. Dahlke den Nerv des Publikums getroffen hatte.

Dr. Sutter zeigte sich sehr zufrieden mit der 14. Veranstaltung des Brühler Gesundheitsforums und lud ein zum nächsten Thema im Herbst „Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl“

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13. Brühler Gesundheitsforum November 2015

Gesundheitsforum: Das Herz, seine Krankheiten und Therapiemöglichkeiten stehen im Mittelpunkt

„Es läuft und läuft und läuft...“

 Riesig war der Zuspruch beim 13. Brühler Gesundheitsforum - die Festhalle war ausverkauft.

Obwohl das Herz nur so groß ist wie eine Faust, hat es im menschlichen Körper eine wichtige Funktion: Es pumpt das Blut durch alle Organe, damit es Gewebe und Zellen erreicht und sie mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das, und, was das Herz sonst noch alles kann, welchen Gefahren es ausgesetzt ist und wie man seine Erkrankung vorbeugen kann, erfuhren die Zuhörer beim 13. Brühler Gesundheitsforum in der ausverkauften Festhalle.

Bürgermeister Dr. Ralf Göck freute sich über das volle Haus und hieß sowohl die Gäste als auch die Referenten willkommen: "Die Liste ist hochkarätig besetzt. Neu im Forum ist Professor Dr. Waldecker, Kardiologischer Chefarzt der GRN Klinik Schwetzingen, der den Abend eröffnen wird", kündigte Göck an, "es folgen Dr. Bernhard Ditter, Facharzt für Allgemeinmedizin, Dr. Uta Verena Gröschel, Brühler Fachärztin für Allgemeinmedizin, Anne Arend-Schulten, Fachkraft für Beratung und Begleitung pflegender Angehörigen, sowie der Brühler Internist Dr. Axel Sutter. Sie werden aus ihrer Sicht Einblicke rund ums Herz geben."

Professor Bernd Waldecker, der seinen Vortrag mit dem bezeichnenden Titel "... und es läuft und läuft und läuft - warum das Herz noch länger läuft als der Käfer" überschrieben hat, zeigte sich in seiner Begrüßung überwältigt vom Zuspruch, der beweise, wie sehr die Menschen das Herz und seine Krankheiten bewegten.

Über 100000 Herschläge pro Tag

Mittels einer Bildpräsentation gab er einige organspezifische Vorbemerkungen zur Funktion und Bedeutung des Herzens ab als Grundlage für die Nachredner und führte aus, warum das Herz überhaupt so lange funktioniert. Wenn man davon ausgeht, dass das Herz pro Minute 75 Mal schlägt, die Stunde 60 Minuten hat und der Tag 24 Stunden, so schlägt das Herz an einem Tag 108000 Mal. Da ist es nicht schwer auszurechnen, wie oft es in einem Jahr schlägt. Ist die durchschnittliche Lebenserwartung des Mannes 78 Jahre, dann schlägt sein Herz in seinem Leben rund drei Milliarden Mal.

"Es gibt nicht viele Maschinen", sagte Waldecker, "die eine solche Lebensdauer haben." Jedoch nicht auf die Anzahl der Schläge komme es an, betonte der Fachmann, sondern was es in dieser Zeit leiste. Das sei ganz schön viel, meinte er. Anhand eines Schemas, das ein aufgeschnittenes Herz darstellte, zeigte er auf, wie das möglich ist.

Dr. Bernhard Ditter ging in seiner Powerpoint-Präsentation "Krankes Herz - bewegtes Herz" auf Bewegung als wichtigen Faktor in der Herztherapie ein. "Auf den ersten Blick", sagte Ditter, "passt das gar nicht zusammen, denn ein krankes Herz gehört normalerweise geschont." Ausführlich zeigte er auf, was regelmäßige Bewegung in der Herztherapie bewirkt - Erfahrungen, die er zudem als ärztlicher Leiter in der Koronarsportgruppe Brühl gesammelt hat.

Zwei Übungsleiterinnen der Gruppe, Margot Eisele und Uschi Müller, animierten anschließend die Besucher, einige der Bewegungsübungen gemeinsam durchzuführen. "Wenn das Herz rast, klopft, drückt und vibriert", versucht Dr. Uta Verena Gröschel es auf natürliche Weise zu lindern mit Naturheilverfahren oder Akupunktur. "Fünf Tropfen Herzblut für pflegende Angehörige in fünf Minuten" verschenkte Anne Arend-Schulten, die aus eigener Erfahrung die Belastungen Pflegender kennt.

Am Ende gibt's eine Überraschung

Was den Patienten am Herzen liegt, ging Dr. Axel Sutter mit "Nachdenklichem und Liebevollem" nach und zeigte die Verbindung zwischen Herz und Gefühl auf. "Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll", wusste schon Goethe und ein ausgeglichenes Herz haben all jene, die fähig sind zu verzeihen und Gefühle wie Rachsucht von sich zu weisen.

Im Namen aller bedankte sich am Ende Bürgermeister Dr. Ralf Göck bei den Referenten für ihre wertvollen Beiträge und wartete zum Schluss mit einer Überraschung auf: "Wir haben uns mit dem heutigen Abend ein Ziel gesetzt", sagte das Gemeindeoberhaupt, "sollte er ein Erfolg werden, dann verzichten alle auf jegliches Honorar und kaufen von den Einnahmen für die Brühler Bevölkerung einen Defibrillator. Und das war heute der Fall."

Maria Herlo

Schwetzinger Zeitung, Samstag, 28.11.2015

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12. Brühler Gesundheitsforum Oktober 2015

Gesundheitsforum: Nach dem Film „Honig im Kopf“ diskutieren Besucher engagiert mit einem Expertenquartett über die Krankheiten Alzheimer und Demenz

Erkrankten Liebe und Aufgaben geben

Viele Fragen zum Umgang mit Demenzkranken hatte das Publikum in der Festhalle an die Fachleute Carsten Sauder, Dr. Axel Sutter, , Inge Nelhübel und Elke Rinderknecht

 

Wie fühlt es sich an, wenn man alles vergisst?", fragt die elfjährige Tilda ihren Opa. "Wie Honig im Kopf", antwortet der. "Alles ist irgendwie verklebt. Es fühlt sich scheußlich an, wenn man nichts mehr weiß." So erklärt Dieter Hal-lervorden seiner Filmenkelin Emma Schweiger seine Krankheit.

"Die Themen Alzheimer und Demenz werden immer wichtiger", unterstrich Bürgermeister Dr. Ralf Göck. Deshalb habe man sich besonders gefreut, Gastgeber des Europäischen Filmfestivals der Generationen zu sein und zusammen mit dem Gesundheitsforum das "Opa-Enkel-Roadmovie" 300 Besuchern in der Festhalle zu zeigen. Den Film hätte man ausgewählt, da er gute Kritiken erhalten hat und wie auch eine Besucherin erklärte "das Thema auf eine humorvolle Art und Weise behandelt und somit Berüh-rungsängste abbaut".

"Auch unsere Gemeinde beherbergt viele ältere Menschen. Somit steht das Thema immer im Raum", sagte Göck. Bürger sollten sich früh mit der Krankheit vertraut machen, denn "es kann jeden betreffen, ob einen persönlich oder als Angehöriger eines Erkrankten".

Angst vor der Diagnose

So treibt etwa Amandus (Hallervorden) im Film seine Schwiegertochter zur Weißglut, als er bei der Familie einzieht: Er setzt beim Kuchenbacken den Ofen in Brand, da auch High-Heels mit hineingewandert sind, versteckt Honigtöpfe, verwechselt beim Toilettengang den Kühlschrank mit dem Klo.

Zum Arzt oder gar ins Heim gehen möchte er zunächst nicht, da er denkt die anderen halten ihn nur für einen Idioten. Ein Thema, das auch in der an den Film anschließenden Diskussionsrunde auftauchte. "Wie bringt man Angehörige dazu, einen Test beim Arzt zu machen?", fragte eine Besucherin. Internist Dr. Axel Sutter wies auf die Pflicht zur Diagnostik hin, Carsten Sauder von der Pro-Seniore-Residenz empfahl den gemeinsamen Arztbesuch. Trotzdem rieten die Spezialisten bei kleinen Vergesslichkeitsstörungen nicht gleich in Sorge zu geraten. "Meist hängt dies nur mit Konzentrationsschwierigkeiten zusammen", erklärte Sutter. "Diesen kann man mit Training aber entgegenwirken."

Angebote entlasten Angehörige

Auch ob Erinnerungen an die Vergangenheit die Patienten aufwühlten oder ihnen helfen würden, interessierte die Besucher. "Hören sie auf ihr Bauchgefühl!", sagte Inge Nelhübel vom B+O-Seniorenzentrum. Ausflüge an bekannte Orte könnten hilfreich sein, zu viele neue Eindrücke jedoch verstören.

Elke Rinderknecht riet Angehörigen, "sich selbst auch mal zu entlasten" und Angebote wie die Nachbar-schaftshilfe in Anspruch zu nehmen. "Wir lernen die Menschen so kennen, wie sie heute sind. Darum sind bei uns keine Verlustgefühle mit im Spiel." So sagte auch eine Besucherin: "Es ist schwer, wenn man sieht, wie ein früher so lebendiger Mensch abfällt."

Aus dem Publikum kam jedoch auch der Hinweis, dass zu selten über junge Alzheimerpatienten gesprochen werde und die Strukturen des deutschen Pflegesystems in Extremfällen viele Hürden aufwiesen.

"In unserem Bekannten- und Verwandtenkreis sind einige Menschen betroffen", erzählten Hedwig und Peter Lauer. Zwar sei Honig im Kopf "ein typischer Til-Schweiger- Film", trotzdem setze er das Thema gut um. "Verwandten von Betroffenen kann man ihn nur ans Herz legen."

Auf der Herzebene agieren

Die Experten wiesen jedoch darauf hin, dass viele Situationen "geschönt" und fröhlicher als die Realität dargestellt wurden. Sicher wäre etwa ein Kellner normalerweise nicht sehr erfreut, wenn sich ein Gast - wie im Film - die Aioli-Soße ins Gesicht schmiert, weil er denkt, eine Creme zu verwenden.

Mitnehmen aus dem Film sollte man jedoch, dass man mit Patienten auf der Herzensebene agieren sollte. "Die Menschen können sich selbst keine Freude mehr bereiten", erklärte Sutter, "deshalb muss man ihnen dabei helfen, ihnen Liebe und eine Aufgabe geben." Es müsse ja nicht wie im Film gleich ein abenteuerlicher Roadtrip nach Venedig sein.

Svenja Fischer

Schwetzinger Zeitung, Samstag, 17.10.2015    Nach oben


11. Brühler Gesundheitsforum März 2015

Rainer Schmidt kam mit verkürzten Gliedmaßen auf die Welt Mit viel Humor erklärt der evangelische Pfarrer, wie er sich den Herausforderungen stellt

„Also, Handwerker wird der nicht!“

   
Das Publikum in der Fest-halle findet Gefallen an seinen Ausführungen.   Unterhaltsam und humorvoll: Rainer Schmidt berichtet aus seinem Leben als Mensch mit Behinderung.

 

Man könnte sagen: Rainer Schmidt ist ein ulkiger Typ. Hat sehr kurze Arme, keine Hände und kann drüber lachen. Über Fingerfood, das man ihm in Mannheim bei einem Kongress anbietet. Über mangelndes Fingerspitzengefühl, das seine Freundin bei ihm beklagt. Über den neuen Personalausweis mit extra Fingerabdruckscan, den er lustvoll boykottieren kann.

Den Alltag meistern

Mit einem Lächeln auf den Lippen bittet er die Servicekräfte im Hotel, ihm die Brötchen zu machen, wenn kein langes Brotmesser zur Hand ist. Und die Schaffner der Deutschen Bahn? Die täuscht er zuweilen mit spastischen Anfällen, wenn er mal wieder kein Ticket dabei hat. "Noch nie was von Behindertenrabatt gehört?" Ein Lachen im Saal. Ein Lachen an einem Tag, an dem herauskommt, dass ein 27-jähriger Pilot die 149 Reisegäste des Fluges 4U9525 absichtlich in den Tod gesteuert hat. Bürgermeister Ralf Göck hatte mit einer Schweigeminute begonnen, die die Luft in der Brühler Festhalle schwermachte wie Blei.

Rainer Schmidt geht nicht einfach platt darüber hinweg. Wenige Minuten zuvor hatte Axel Sutter, Internist und Hauptorganisator des Brühler Gesundheitsforums, im Gespräch mit der "Schwetzinger Zeitung" noch erzählt, dass es die "gewinnende Art" sei, die ihn an Schmidt so beeindrucke. Und genau die ist es, mit der sich der evangelische Pfarrer und Seelsorger langsam in die Stille gräbt. Kein Clown, der mit dem Presslufthammer wirbelt; ein Mensch, der nicht nur selbst ein Handicap hat, sondern in seiner Arbeit täglich mit Grenzen konfrontiert wird, steht auf der Bühne - und redet Klartext. "Der Mensch versucht in solchen Extremsituationen die Realität zu verdrängen, weil er sie nicht wahrhaben will. Und genau deswegen müssen die Angehörigen der Opfer jetzt dort sein, damit sie überhaupt begreifen können, dass das wirklich passiert und fortan ihre Lebenswahrheit ist." Mit Seelsorgern, die das Geschehene beim Namen nennen und da sind, wenn der Schmerz nach oben dringt.

Und da ist er auch schon bei sich und seiner Geburt am 18. Januar 1965. Die Hausgeburt macht die robuste Oma fast im Alleingang, den Rundgang mit bleichem Gesicht durchs Dorf danach aber auch. "Meine Oma hatte Facebook erfunden. Es gab niemandem im Ort, der nicht nach Minuten wusste, dass im Hause Schmidt ein Kind mit Behinderung geboren wurde." Schnell war der Gedanke da: Gibt man das Kind ins Heim, verlagert das Problem durch Flucht nach außen? Für Schmidts Mutter war es allenthalben "der schlimmste Tag ihres Lebens", für Schmidt selbst der Beginn seines eigenen, in dem er nach den Dingen sah, die er konnte, statt über das im Boden zu versinken, was ihm verwehrt blieb. Schmidt nennt das an diesem Abend "Kompensation durch Argumentation mit Stärken".

Wie die in lebendig aussieht, dafür muss man diesem Dynamiker, der vor Energie nur so strotzt, nur eine Sekunde in die Augen blicken. Und das Rezept, das er sich selbst ausgestellt hat, funktioniert freilich nicht nur bei Behinderten. Auch den Alkoholiker könne er doch fragen, wie er es geschafft habe, sein Problem mit einer Sucht 30 Jahre lang zu ertragen - "da stecken Kräfte und Kompetenzen dahinter, denen sich der Mensch gar nicht bewusst ist!" Kräfte, die für ihn in einer Doppel-Formel münden, die so profan klingt und doch so wichtig ist: "Ich kann was und ich bin wer!"

Sicher, wer die Norm als Durchschnitt begreift und Heil mit Heilung gleichsetzt, für den muss Schmidt ein Randständiger bleiben. Denn Heilung gibt es für seine Behinderung keine und als vermeintlicher Pechvogel, der trotz einer minimalen Wahrscheinlichkeit von 1:500 000 am Femur-Fibula-Ulna-Syndrom erkrankt ist, spricht auch die Statistik nicht gerade für ihn. Doch wer beobachtet, wie leidenschaftlich der 50-Jährige mit seinem Handicap kokettiert, durch ganz aktives Zugehen auf die Menschen auch dem Hauptproblem, der Verunsicherung, mutig entgegentritt, der sieht einen Mann "mit einem weichen, schönen, runden Däumchen", den seine Einschränkung mitnichten gebrochen hat. Ja, er braucht Hilfsmittel und "Hilfsmenschen", wie er sie einfühlsam nennt.

Und doch: Für das Anziehen braucht er nur seinen Metallstock mit Haken, Hintern abwischen geht prima, die Schuhe zieht er sich selbst an, nach Jahren des Trainings war er Weltmeister und Paralympics-Sieger im Tischtennis "und wenn dieser blöde Latexgeschmack im Mund nicht immer so nerven würde, wär' auch das Kondomanziehen kein Problem!"

Eine kongeniale Mischung

Es ist diese kongeniale Mischung aus seriösem, wissenschaftlich gestütztem Ernst, entwaffnender Offenheit, radikalen Eingeständnissen persönlicher Schwächen und den Momenten, in denen man vor Prusten kaum noch an sich halten kann, die am Ende das erreicht, was Schmidt sich wünscht und konstatiert: "Es gibt keine Behinderung, es gibt Grenzen - die hat jeder. Aber denen kann eben jeder auch begegnen, und im besten Fall ist der Mensch irgendwann wichtiger als seine Grenze." Oder um es mit den Worten zu sagen, die Schmidts Oma einst prägte: "Also, Handwerker wird der nicht!" Schmidts Konter? "Zum evangelischen Pfarrer hat's gereicht!"

Markus Mertens

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 30.03.2015

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Fünf Experten zeigen zahlreichen Zuhörern Wege auf, in der Generation über 40 Jahre die Fitness und Gesundheit zu hegen und zu pflegen

Ei wird wieder zum gesunden Lebensmittel

Tai-Chi-Trainerin Ursula Haffner-Heid sorgte mit ihren Übungen für Bewegung in der voll besetzten Festhalle.

 BRÜHL. "Das ist Aerobic für meine Altersklasse", sagte schmunzelnd und ganz angetan Christa Hubert, als auf der Bühne die Tai-Chi-Chuan-Gruppe von Ursula Haffner-Heid zeigte, wie die Grundlagen der bekannten ganzheitlichen Entspannungs-Bewegungstechnik funktionieren. "Das ist vielleicht auch etwas für mich", stellte die rüstige Dame fest.

Nicht wirklich erstaunte, dass es eine zentrale Verbindung zwischen allen Tipps gibt: das individuelle Wohlbefinden und das, was wir alle selbst dafür tun können. Ob "Froschzeit", Ruhe in der "Rushhour des Lebens" oder "Zweckloses Zusammensein", wie jeder seine Form der Entspannung, bei der die Seele baumelt und man sich mit lieben Menschen austauscht oder simpel die Stille um sich herum genießt, nennt, ist Geschmackssache -Hauptsache man tut es.

"Unser Leben wird immer schneller, immer hektischer, im Beruf werden Flexibilität und Dauerarbeit erwartet, Familie und Freunde erfordern den Tribut", betonte Internist Dr. Axel Sutter, wie schnell man selbst dabei auf der Strecke bleiben kann. Burn-out war sein Thema, wie es dazu kommt, was die Vorzeichen sind, wie man dem desaströsen Verlust des Selbstvertrauens vorbeugen kann. "Da gehören viele mit ins Boot - auch Chefs", unterstrich Sutter die Gewichtung der täglichen Arbeit und appellierte an alle Chefs Lob und Anerkennung auch einmal laut auszusprechen.

Den Organismus gut pflegen

"Stellen Sie sich vor, Ihr Organismus wäre ein Fahrzeug, das würden Sie doch auch aufs Beste pflegen", zog Ursula Haffner-Heid Parallelen. Motor ist das Herz, Karosserie der gesamte äußerliche Bereich, die Räder sind die Extremitäten, das Gehirn ist das Getriebe, Kraftstoff ist die Nahrung. "Die Werkstatt ist die Seele, die versucht auszugleichen was wir bei uns vernachlässigen", sagte die Tai-Chi-Trainerin.

Tai-Chi verbinde nun Körper und Seele, gebe Ausgeglichenheit und Ruhe. Eine praktische Übung zeigte wie zu Beginn geschildert Wirkung.

Was wir essen, nahm Dr. Gabriele Sutter genauer unter die Lupe. "Bei einem Supermarkt gibt es am Einkaufswagen Lupen", weist sie hin, das man immer die Lesebrille zum Einkauf mitnehmen soll, denn alles, was man wissen muss, verbirgt sich im Kleingedruckten auf den Verpackungen. "Dort erfahren Sie wie viel Zucker, wie viel Fett oder Eiweiß im Produkt sind, aber auch wie hoch der Anteil an Geschmacksverstärkern ist", klärte sie auch auf, dass "die Unschuld des Eis am Cholesterinspiegel" erwiesen sei und es somit erneut zum wertvollen Nahrungsmittel aufgewertet wurde.

Der Geschmack selbst werde schon in frühester Jugend geprägt. Die Lebensmittelindustrie wirke mit geschmacksintensivierenden Zusätzen, dass man immer mehr davon haben möchte. Der Trend zurück zum frischen, zum natürlichen Nahrungsmittel wäre ein sehr schmackhafter, abwechslungsreicher und gesunder Weg.

Regelmäßig richtig bewegen

Falsche Belastung und fehlendes Training für das Bindegewebe seien die häufigsten Ursachen für Probleme des Rückens oder des Bewegungsapparates, schilderte Physiotherapeut Jochen Haas.

Er ging auf präventive Übungen im Alltag ein und stellte den Knochen-Stützmechanismus aus Bindegewebe, Muskeln und Sehnen auf interessante Weise vor. "Ein gutes Training ist regelmäßige Bewegung", zog er sein Fazit.

Xenia Posner von der Perkeo-Apotheke warf einen Blick in die Homöopathie: "Viele Heilkräuter sorgen für Beruhigung", so etwa der Lavendel, der Baldrian oder Hopfen und Passionsblume. Symptome die auftreten hätten ihren Ursprung oft in der Überlastung aus dem Alltag, die Natur biete hier viele Hilfsmittel.

Voll bepackt mit Informationen stellten einige Zuhörer direkte Fragen in der großen Runde oder, wie Linda Bruckner und Silvia Storf in der Pause an die Referenten. Die beiden Frauen interessierte hauptsächlich die Ernährung. "Insgesamt bin ich überrascht von den breitgefächerten Informationen", bescheinigte Storf dem Abend ein positives Feedback.

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 07.11.2014

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Und in der Brühler Rundschau stand

Brühler Gesundheitsforum weckt großes Interesse

Brühler Gesundheitsexperten stellen fünf Wege für die Generation 40 Plus vor

Für die 10. Veranstaltung des Gesundheitsforums wurde die Villa Meixner zu klein und ein Umzug in die "große gute Stube", wie Bürgermeister Dr. Göck die Festhalle bei seiner Begrüßung nannte, wurde nötig. Bei der Frühjahrs­veranstaltung mit sehr bekannten Rednern war die Festhalle bisher schon immer gut besucht. Dass nun auch die Herbstveranstaltung mit den einheimischen Gesundheitsexperten so große Resonanz zeigte, war eine schöne Bestätigung des Konzeptes: auf attraktive und besondere Weise möchte das Brühler Gesundheitsforum Menschen Wege zeigen, die zur Erhaltung und Wiedergewinnung von Gesundheit begangen werden können, so Dr. Axel Sutter, der zusammen mit dem Bürgermeister das Gesundheitsforum initiiert hatte.

"Wenn jeder der Zuhörer nur einen einzigen Tipp pro Vortrag mit nach Hause nimmt und diesen dann auch im Alltag für seine Gesundheit einsetzen kann, ist unserer Ziel des heutigen Abends bereits erreicht", wünschte sich Dr. Sutter bei seiner Einleitung.

Sein Thema war „Wege aus dem Burnout – Burnout vermeiden“. Der "Burnout" ist ein Gefühl ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, ein Gefühl innerer Leere, so Dr. Sutter. Burnout sei der Endpunkt einer Entwicklung, die mit idealistischer Begeisterung beginne, durch frustrierende Erlebnisse zur Desillusionierung führe und bis zur Apathie, Aggression, Depression oder Sucht reiche. In Umfragen bezeichne sich jeder 5. Arbeitnehmer als überfordert. Ein gut erforschter Weg aus dem Burnout sei, sich zu einer Zeit möglichst nur einer Aufgabe zu widmen. Somit sei das berühmte „Multi Tasking“ nicht erstrebenswert und laut Prof. Joachim Bauer (Freiburg) lediglich eine permanente Folge von Ablenkungen. Dr. Sutter plädierte dafür, dass neben der Arbeit auch Muse, Musik, die Literatur, das Erleben der Natur, die Freude an der Bewegung, das Gespräch und das zweckfreie Zusammensein mit Menschen, die wir lieben zumindest einen gleichwertigen Rang einnehmen sollte. Zeiten der Entspannung in den Alltag zu bringen sei eine wissenschaftlich erwiesene Vorsorge und auch Therapie des Burnout.

Anschließend brachte die Brühler Tai-Chi-Chuan Lehrerin Ulrike Haffner-Heid Ruhe und Bewegung in die Festhalle. Jeder konnte sich selbst einfühlen in diese gesundheitsfördernde und beruhigende Bewegungsform bei einer gelungenen Mitmach-Aktion. "Stellen Sie sich vor, Ihr Organismus wäre ein Fahrzeug, das würden Sie doch auch aufs Beste pflegen", zog Ursula Haffner-Heid Parallelen. Motor ist das Herz, Karosserie der gesamte äußerliche Bereich, die Räder sind die Extremitäten, das Gehirn ist das Getriebe, Kraftstoff ist die Nahrung. "Die Werkstatt ist die Seele, die versucht auszugleichen was wir bei uns vernachlässigen", sagte die Tai-Chi-Lehrerin. Die Tai-Chi Gruppe vom TV Brühl 1912 zeigte auf der Bühne in beeindruckender Weise die langsamen Bewegungsabläufe für besseres Wohlbefinden und Gesundheit.

Wege zum genussvollen Essen zeigte die Brühler Ernährungsmedizinerin Dr. Gabriele Sutter im dritten Vortrag des Abends. Sie erklärte, dass der Geschmackssinn schon in der Kindheit geprägt werde und empfahl, möglichst auf vorgefertigte Lebensmittel mit Zusatzstoffen zu verzichten (Brille beim Einkaufen mitnehmen!)und sich auf den Weg zu machen um schwerpunktmäßig regional, saisonal, und "bunt gemischt" Gemüse, Salat und Obst einzukaufen. „Falls möglich, sollten Sie auch bevorzugt zu BIO- Produkten greifen“, so Frau Dr. Sutter. Der Eiweißbedarf, gerade im höheren Alter wird oft nicht gedeckt. Hier hat das Frühstücksei wieder einen wichtigen Platz in der Ernährung.

Auch Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch, Meerestiere, Hülsenfrüchte sollten abwechslungsreich zu 3 Mahlzeiten auf den Tisch kommen und von frei laufenden oder biologisch aufgezogenen Tieren stammen. Bewusst essen und genießen ohne Ablenkung ist ebenfalls sehr wichtig für ein gesundes Essen.

Nach der Pause, die auch zum Schmökern in den Literaturempfehlungen der Bücherinsel genutzt werden konnte war es der Physiotherapeut Jochen Haas aus der Praxis Fink in Brühl, der die Vortragsreihe fortsetzte und über „Wege zum gesunden Rücken“ sprach. „Nichts bleibt wie es war. Das einzig Beständige ist die Veränderung", war seine Aussage zu Beginn. Jetzt komme es darauf an, sich dieser Herausforderung zu stellen. Unser Gewebe passe sich veränderten Belastungen an, dies könne man sich therapeutisch auch für einen gesunden Rücken zu Nutze machen. Durch Inaktivität, sei es durch Krankheit oder auch Lustlosigkeit nimmt die Belastbarkeit ab und jetzt gehe es darum, unsere Gewebestrukturen wieder zu stärken. „Wir müssen dafür sorgen, dass ein Wechsel von Anspannung und Entlastung stattfindet, so der Physiotherapeut. Das Wort gesund habe ursprünglich die Bedeutung von „mächtig, stark“. So seien eigentlich 10000 Schritte entsprechend fünf Kilometer das Minimum an Bewegung, die ein Mensch brauche um sich gesund zu halten und seinen Geweben den nötigen Reiz für eine gesunde Funktion zu bieten.

Sehr unterhaltsam und informativ war auch der letzte Vortrag der Apothekerin Xenia Posner aus der Brühler Perkeo Apotheke. Sie stellte einen besonderen Weg der Heilkunst vor: mit Pflanzen heilen. "Viele Heilkräuter sorgen für Beruhigung", so etwa der Lavendel, der Baldrian oder Hopfen und die Passionsblume. Symptome die auftreten hätten ihren Ursprung oft in der Überlastung aus dem Alltag, die Natur biete hier viele Hilfsmittel. Bis die Wirkung der pflanzlichen Arzneien eintrete, brauche jedoch bis zu zwei Wochen und diese Zeit sollte man diesen Heilmitteln auch geben.

Von den zahlreichen Zuhörern in der Festhalle gab es ein sehr positives Feedback zu den Informationen dieses Gesundheits-Abends. Beeindruckt waren sie vor Allem von den zahlreichen Tipps, die sich gut im Alltag umsetzen lassen und keinen großen Aufwand brauchen.

Einen Ausblick auf die Frühjahrsveranstaltung gab Dr. Axel Sutter bei der Verabschiedung. „Lieber Arm ab als arm dran“ wird das Thema von Rainer Schmidt am 26. März 2015 sein, der aus seiner eigenen Biographie sehr mitreisend aufzeigen wird, wie man auch mit einem körperlichen oder gesundheitlichen Handicap gut und erfolgreich leben kann.

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Im November 2013 war unser Thema in der Villa Meixner

Jedes Kind ist hochbegabt

Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen

Dr. Axel Sutter führte in das Thema ein und moderierte den Abend

Petra Dietl, ganzheitliche Gesundheitsberaterin

Begeisterung in der Schule entfachen, z. B. mit Klasse2000

Es ist wichtig mit Gesundheitsförderung und Prävention möglichst früh zu beginnen, denn die Kindheit ist prägend für den späteren Lebensstil.

Dabei den natürlichen Wissensdrang der Kinder aufgreifen und den Spaß an aktivem und gesundem Leben mit Begeisterung vermitteln, ist  z.B. Grundlage bei Klasse2000, einem Programm für Grundschüler.

 

Ulrike Harant-Wichert, Ergotherapeutin und Britta Liebzeit, Physiotherapeutin

Walderlebnis - digital oder real?

Können sich Kinder noch normal entwickeln, wenn alle Beschäftigungsmöglichkeiten vorgegeben sind und der normale Bewegungsdrang nicht mehr kindgerecht ausgeübt wird?

Müssen Eltern ihre Kinder schon im Kleinkindalter mit Lernprogrammen und Förderkursen zum Lernen animieren?

Um diesen Fragen nachgehen zu können, möchten wir Ihnen Erlebnisse und Erfahrungen vorstellen, die bei einem Waldspaziergang gemacht werden.

Sie werden erstaunt sein, wie viele Beschäftigungs- und Bewegungsmöglichkeiten im Wald vorhanden sind, die Grundvoraussetzungen für das Lernen sind.

Susanne Kunte, Osteopathin und Heilpraktikerin

Auswirkungen der Geburt auf das ganz Leben?!

Die Geburt ist unbestreitbar eine anstrengende und belastende Zeit für Mutter und Kind und manche Krafteinwirkung während der Geburt auf das kindliche Gewebe kann langfristige Auswirkungen auf dessen ganzes Leben haben.

Es kann zu Kompressionen zw. einzelnen Anteilen der Schädelbasis kommen oder/und zu Irritationen der Hirnnerven, die durch Öffnungen im Bereich der Schädelbasis verlaufen.

Diese Nerven sind unter anderem für kräftiges Saugen, eine gute Symmetrie der Zungenbewegung und einen guten Schluckvorgang zuständig.

Das ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung für eine gute Kiefer-und Zahnentwicklung, sondern auch für deutliches Sprechen und physiologisches Atmen und somit einer guten Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers.

Ein frühes Erkennen und Therapieren von Funktionsstörungen und Kompensationen ermöglicht strukturelle Störungen und Schäden zu verhindern oder zu verringern.

 

„Versöhnung, Barmherzigkeit, lieben – das sind die Quellen unserer Gesundheit.“

Pater Anselm Grün zu Gast beim Brühler Gesundheitsforum

Die Festhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt bei der neunten Veranstaltung des Brühler Gesundheitsforums.

 

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Ralf Göck erläuterte der Brühler Internist Dr. Axel Sutter die Intention des Gesundheitsforums. „Wir wollen Hilfen zur Heilung und Krankheitsbewältigung anbieten und auch Wege aufzeigen, wie die Gesundheit bestmöglich erhalten werden kann“, so Sutter. Aktuellen Studien zufolge sei das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall nach einem Wutanfall fünffach erhöht. Und er fragte, was wohl der stille, innere Groll mit der Gesundheit anrichte, der oft noch über Jahre nach einer emotionalen Verletzung in dem Betroffenen wohne. Damit leitete er zum Thema des Abends über: „Die Kraft des Verzeihens - macht vergeben gesünder?“

Der weithin bekannte Pater Anselm Grün, neben Seelsorger auch Erfolgsautor mit Millionenauflagen kam ein zweites Mal ins Brühler Gesundheitsforum. Als Theologe und Psychologe war ihm dieses Thema vor Ostern ein besonderes Anliegen.

Er begann seinen Vortrag mit der Feststellung, dass er sehr häufig innerem Widerstand gegenüber Vergeben begegne. Das Vergeben dürfe nicht überfordern, es müsse auch psychologisch richtig geschehen:Zuerst einmal sei es wichtig, sich selbst zu vergeben. Unversöhnte Menschen würden leichter krank.

Er stellte Verzeihung, Vergebung und Versöhnung gegenüber. Beim Verzeihen werde auf einen „Rechtsanspruch“ verzichtet. Beim Vergeben werde die Schuld beim Anderen belassen und nicht auf den Betroffenen übertragen. Bei der Versöhnung schließlich werde Gemeinschaft wiederhergestellt, so Pater Anselm Grün.

Zum Versöhnen nannte er wichtige Bereiche: Das Aussöhnen mit der eigenen Lebensgeschichte, mit dem eigenen Leib, dem eigenen Charakter. Wenn man einem anderen vergebe, sei dies ein zweifacher Akt. Einmal befreie man sich selbst von Bitterkeit und Selbstmitleid und auch von der Bindung an den Anderen. Doch zuerst sei es sehr wichtig, den eigenen Schmerz zuzulassen, ihn nicht zu verdrängen. Auch die Wut dürfe zugelassen werden.

So habe Hildegard von Bingen in Aussicht gestellt, dass Verletzungen in Perlen verwandelt werden können. Verletzungen in der eigenen Lebensgeschichte, könnten so zu einem Schatz werden.

Vergeben bedeute allerdings auch nicht, sich über den Anderen zu stellen.

Eine Hilfe könne ein Wort Jesu sein: „Segnet die, die Euch mit Worten verletzt haben“. Segnen sei wie ein Schutzschild, man steige aus der Opferrolle aus, so der Pater.

Wichtig war ihm zu betonen, dass Abschied nehmen aus der Opferrolle ein Weg zur Selbstheilung sei. Oft könnten auch Versöhnungs-Rituale helfen. So erzählte er von einem Ehepaar, wo einer der Eheleute die Hochzeitskerze anzündete als Zeichen, dass er jetzt bereit sei über das gemeinsame Problem zu sprechen.

Es sei gut eine große, dicke Hochzeitskerze zu haben so schmunzelnd der Pater und erntete damit nicht zum ersten Mal befreite Lacher aus dem Publikum.

„Wer bitter lebt, der wird krank und wer die Wurzeln in seiner Familie abschneidet, lebt isoliert und vereinsamt.“ Auch wenn der Andere eine Versöhnung ablehne, sei es wichtig, dass manselbst versöhnt sei: „Ich muss ihm nicht nachlaufen. Ich segne ihn und hoffe, dass er irgendwann in Frieden kommt mit sich selber“.

Zum Schluss seines Vortrages fasste Pater Anselm zusammen „Hass und Groll machen krank. Versöhnung, Barmherzigkeit, Liebe, das sind die Quellen unserer Gesundheit“.

Nach den abschließenden Fragen aus dem Publikum leitete der Pater ein Versöhnungsritual an.In der Stille war jeder eingeladen,sein „verletztes inneres Kind“ zu umarmen und sich zum „innersten, tiefsten Kern des Menschen“ führen zu lassen.„Dort sind wir frei, ganz und heil, ursprünglich und authentisch, rein und klar und das Geheimnis Gottes wohnt in uns“, so Pater Anselm Grün.

Zum Abschluss bedankten sich Dr. Göck und Dr. Sutter bei Pater Anselm Grün und wiesen auf die Webseite www.bruehler-gesundheitsforum.de hin, wo man sich zu einem Newsletter anmelden kann, um Näheres über die weiteren Veranstaltungen des Gesundheitsforum zu erfahren.

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24. 10. 2012

Drittes Brühler Gesundheitsforum in der „Villa“

Mit Freude älter werden

Auch im dritten Jahr ihres Bestehens erweisen sich die Veranstaltungen des Brühler Gesundheitsforums als Publikumsmagnet. Bürgermeister Dr. Ralf Göck begrüßte die Zuhörer in der voll besetzten Villa Meixner und verwies auf die aktuelle Demographie - Woche, in der dieses Thema einen hohen Stellenwert habe.

 

 

 

Internist Dr. Axel Sutter (links) war einer der kompetenten Referenten, die bei der Vortragsveranstaltung des Gesundheitsforums in der Villa Meixner den Zuhörern gute Tipps zum gesunden Älterwerden gaben.

Gibt es Geheimnisse des gesunden Älter-Werdens und können wir mit Freude älter werden - fragte der Brühler Internist Dr. Axel Sutter. Gemeinsam mit dem sehr interessierten Publikum wurden als wesentliche Bausteine eines gesunden Älter - Werdens ein gutes Maß an Bewegung, eine ausgeglichene Ernährung, aber auch tägliche Zeiten der Besinnung und Stille genannt. Ebenso sei es von unschätzbarem Wert, wenn wir unserem Leben Sinn und Bedeutung geben können, so Dr. Sutter, der dies eindrucksvoll mit Zitaten von Hermann Hesse unterstrich.

Mit Spannung erwartet wurde der Vortrag zur Vorbeugung von Demenz, der sich der Einführung anschloss. Dr. Axel Sutter erklärte anschaulich mit humorvollen Bildern, dass auch Gehirnzellen „Bewegung“ brauchen, um nicht zu rosten. Neueste wissenschaftliche Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass Menschen mit ausreichender geistiger Aktivität, sei es beim Kreuzworträtsel oder beim Schachspielen, und regelmäßiger Bewegung ein deutlich geringeres Demenz - Risiko haben. Singen, Gymnastik, Nordic - Walking, Tanzen, dies alles könne zu einem „Jungbrunnen“ werden. Die Entwicklung einer Demenz sei nicht in jedem Fall ein unabwendbares Schicksal. Jeder kann viel zur Vorbeugung tun, so das optimistische Fazit des Brühler Internisten. 

Die Ergotherapeutin Ulrike Harant-Wichert animierte die Zuhörer zum aktiv Mitmachen und zeigte sehr anschaulich, dass „Dual-Tasking Aufgaben“ im Alltag selbstständig geübt werden können. Zum Beispiel durfte jeder dem Nachbarn von seinem Mittagessen erzählen, während sie oder er gleichzeitig auf einem Bein stehend einen Schuh auszog. Dr. Göck demonstrierte vor dem Publikum routiniert das Jonglieren gepaart mit einer schwierigen geistigen Vorlese-Aufgabe. Die Sicherheit im Alltag gerade auch von Senioren werde so verbessert, da normalerweise nachlassende automatisierte Bewegungsabläufe gestärkt werden, so Harant-Wichert. 

Vor der Pause stellte die Ernährungsmedizinerin Dr. Gabriele Sutter dem Publikum die gesunden und schmackhaften Häppchen vor, die im Foyer gerichtet waren. Frau Dr. Sutter dankte Adis Naturkostladen in Brühl für die Unterstützung bei der Zubereitung der belegten Brote. Tomaten-Mozarella-Spieße und Hackfleisch-Gemüse-Frikadellen waren weitere Köstlichkeiten.

Der Brühler Allgemeinmediziner Dr. Frank Eitner beschäftigte sich anschließend mit der Frage „Was erhält Gesundheit und Wohlbefinden bis ins hohe Alter?“ Sehr wichtig seien viel Trinken und die ausreichend Zufuhr von Mikronährstoffen, zu denen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe zählen.

Immer wieder zeigte Dr. Eitner auf, wo wir gedankenlos im Alltag gegen diese Prinzipien verstoßen. Die Zuhörer erfuhren eine Menge Tipps, wie Mangelerscheinungen vorgebeugt werden kann und so gesundheitliche Beeinträchtigungen vermieden werden.

Im abschließenden Vortrag von Dr. Gabriele Sutter war Erfreuliches zu hören: Gesundes Essen kann Spaß machen, so ihr Credo. „Jeden Tag etwas Gesundes auf den Tisch zu zaubern ist eine Frage der Fantasie und Organisation“. Dr. Sutter betonte, dass sich eine bedarfsgerechte und abwechslungsreiche Ernährung positiv auf den Alterungsprozess auswirke und Folgeerscheinungen vorbeuge. Insbesondere legte sie Wert auf den hohen Eiweißbedarf im Alter und gab viele praktische Tipps wie dieser sinnvoll gedeckt werden kann.

Die Zuhörer gingen zufrieden und gesättigt mit zahlreichen Anregungen für ein gesundes Älterwerden nach Hause.

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Großes Interesse an der Wechselwirkung von Seele und Gesundheit

Gesundheits-Newsletter geht an den Start

Das Brühler Gesundheitsforum konnte mit Dr. Rüdiger Dahlke bereits zum dritten Mal in Folge einen sehr prominenten Gast begrüßen. Der Arzt und Erfolgs-Autor erwies sich als Magnet und so machten sich auch viele auswärtige Gäste auf den Weg nach Brühl. Das Angebot des Brühler Gesundheitsforums richte sich an alle, die ihre Gesundheit erhalten oder noch steigern möchten, betonte der Brühler Bürgermeister und Schirmherr des Forums, Dr. Ralf Göck vor über 400 Gästen in der Brühler Festhalle. Dies sei ganz im Sinne der Salutogenese - der Lehre von der Gesunderhaltung. 

Bürgermeister Dr. Ralf Göck (rechts) mit Dr. Axel Sutter und Ruediger Dahlke beim Eintrag ins Gästebuch der Festhalle

Unter dem Titel „Krankheit als Symbol“ stieg Dr. Dahlke direkt anspruchsvoll in sein Seele und Körper verbindendes Krankheits- und Therapieverständnis ein, wobei seine eloquente Mischung aus höchstem fachlichen Anspruch und lebhaften Anekdoten aus den Erfahrungen mit seinem psychosomatischen Modell ihm die gespannte Aufmerksamkeit des Publikums über immerhin zweimal zwei Stunden sicherte.

Die Deutung und Bedeutung der Symptome einer Krankheit wurden anhand einiger häufiger Krankheitsbilder vorgestellt. Ein krankhaft vergrößertes Herz, wie es bei Herzinsuffizienz, der Pumpschwäche des Herzens, vorkommt, sei nach seiner Auffassung der Psychosomatik zu prüfen, ob man auf der Ebene des persönlichen Lebens die Aufgabe, ein „großes Herz“ zu entwickeln von der seelischen in die körperliche Ebene verlagert habe. Alles, was als Lebensaufgabe nicht auf der angemessenen Ebene des Daseins gelebt werde, könne sich dann auch als Krankheitssymptom auf der körperlichen Ebene äußern.

Hier verwies Ruediger Dahlke unter anderem auf die Bibel: „Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst“ sei von Jesus auch gerade als Aufforderung zur Selbst-Liebe gedacht gewesen. Damit sei natürlich nicht Narzismus gemeint. Doch oft würden wir uns selbst in Gedanken und Worten „fertig machen“. Dies geschehe gleich morgens in der „Folterkammer“ des modernen Menschen, dem Badezimmer, wo viele sich beim Anblick in den Spiegel ausgiebig mit Selbstvorwürfen „foltern“. Dass dies nicht ohne Auswirkung auf Gesundheit bleiben könne, wurde anschaulich und sehr humorvoll demonstriert.

Der Brühler Internist Dr. Axel Sutter animierte die Zuhörer am Ende des Vortrages zur kurzen Einkehr. In einer stillen Minute war jeder aufgefordert, die für ihn wichtigste Botschaft dieses ersten Vortrages im Innern zu erspüren und sich vielleicht auch eine positive Veränderung im Alltag vorzunehmen. Die Kooperation von Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten, Apothekern und weiteren Gesundheitsdienstleistern in der Gemeinde Brühl sei bislang einmalig und im Anspruch einer integralen Gesundheitsfürsorge sehr nachahmenswert, da sich so viel für die Gesundheit bewegen ließe, so Sutter.

Nachdem sich alle im Foyer der neu gestalteten Festhalle gestärkt hatten, konnte Dr. Dahlke mit den „Schicksalsgesetzen“ seine Zuhörer erneut in Bann ziehen. Alles verlaufe nach Spielregeln: „Nur beim wichtigsten Spiel - dem eigenen Leben – kennen wir die Spielregeln nicht“, so Dahlke. So werde nicht beachtet, dass es bei den Gesetzen des Lebens eine Hierarchie gebe und das wichtigste, das Polaritäts-Gesetz, werde oft ignoriert. Ein Überfluss auf der einen Seite bewirke einen entsprechend gleich großen Mangel auf der anderen. Das Resonanzgesetz besage, dass man nur das bekomme, womit man in Resonanz stehe, wozu man eine innere Beziehung aufbaue oder zu dem man einen „Draht“ habe.

Die komische Tragik einer Missachtung jener lange bekannten Naturgesetze wurde von Dahlke humorvoll aufgezeigt. Einen Fußballspieler, der nach der Halbzeit nicht wisse, dass das Spiel jetzt in die andere Richtung weiter laufe, würden wir für „total bescheuert“ halten, so Dahlke wörtlich. Die meisten Menschen würden nach den „Wechsel-Jahren“ um die Mitte des Lebens einfach so weiter machen wie bisher und sich dann wundern, wenn Eigentore fielen.

Trotz fortgeschrittener Stunde wurde die Fragestunde im Anschluss an den zweiten Vortrag rege genutzt, so dass Dr. Göck abschließend ein positives Resümee für das Brühler Gesundheitsforum ziehen konnte. Im Rahmen dieser dritten Veranstaltung nach den Besuchen von Werner „Tiki“ Küstenmacher sowie Pater Amseln Grün im Vorjahr stellte er zudem einen halbjährlichen Newsletter für die Veranstaltungsreihe vor und kündigte noch die Herbstveranstaltung des Forums mit Beiträgen aus den Reihen der ortsansässigen Gesundheitsdienstleister an, „denn eines unserer Ziele ist auch ihre Leistungsfähigkeit aufzuzeigen, dass sie eben sehr gut dazu in der Lage sind, die Brühler und Rohrhofer Bürger wohnungsnah zu versorgen.“

Mit zwei Spargel- und Gemüsekörben aus regionaler Landwirtschaft dankte Dr. Göck abschließend den Doktoren Dahlke und Sutter für einen gelungenen Abend.

Artikel in der Schwetzinger Zeitung vom 12. Mai 2012

 

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Brühler Gesundheitsforum – Ein informativer Abend in der Villa Meixner

Perlen aus dem Meer der Gesundheit

 

Wie funktioniert eigentlich Gesundheit?  Warum bleiben Menschen gesund, warum werden andere krank? Diese hoch spannenden Fragen stellte das Brühler Gesundheitsforum auf seiner Herbstveranstaltung in der vollbesetzten Villa Meixner.

Nach Begrüßung durch die stellvertretende Bürgermeisterin Claudia Stauffer ging der Brühler Internist Dr. Axel Sutter, der den Abend moderierte, mit den zahlreichen Gästen auf Schatzsuche. Er fischte Perlen aus dem Meer der Gesundheit und jeder Zuhörer konnte für sich Erkenntnisse für ein Mehr an Gesundheit mit nach Hause nehmen und versuchen, diese auch im Alltag umzusetzen. Sehr hilfreich seien Zeiten der Stille als tägliches Ritual im Alltag, eine regelmäßige Bewegungsaktivität und auch das Verzeihen - sich selbst und anderen.

Die Salutogenese, die Lehre von der Gesundheit, habe drei wichtige Säulen erkannt: Wer verstehen kann, was ihm im Leben widerfährt, wer Herausforderungen des Lebens annimmt und einen Sinn darin erkennt, was im widerfährt habe die größten Chancen gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden.

Dr. Frank Eitner führte aus, dass ein Ungleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus zu Krankheiten führt. Er zeigte Analogien zum chinesischen Ying und Yang auf und wie wichtig ein Gleichgewicht dieser Kräfte, die Antrieb und Ruhe symbolisieren, für Gesundheit sei. Dr. Eitner gab Hinweise für einen Ausgleich dieser Kräfte. Ausreichend und in Ruhe frühstücken, genug trinken, sich immer mal wieder zu strecken und zu dehnen. Auch sei hilfreich Fernsehen, insbesondere Krimis zu reduzieren.

Können wir uns gesund essen, fragte Gesundheitsberaterin Petra Dietl in ihrem Beitrag. Sie zeigte anschaulich die Folgen unserer Zivilisationskost auf. Die Nahrung komme nicht mehr wie früher direkt vom Bauer sondern habe meist viele industrielle Verarbeitungsschritte hinter sich. So natürlich wie möglich zu essen, unterstütze nachweislich die Gesundheit wie es schon Hippokrates oder Hildegard von Bingen wussten. Dazu gehören Obst und Gemüse, in der jetzigen Jahreszeit besonders Kohlarten. Auch solle man ausgewogen von dem essen was unter und über der Erde wächst, wenig Fleisch, mehr Vollkornprodukte und am besten genügend Wasser trinken. Frau Dietl servierte in der Pause gemeinsam mit Adi´s Naturkostladen ein Naturkost-Büffet und lieferte den Beweis, wie gut gesundes Essen schmecken kann.

Die Kieferorthopädin Dr. Nina Ritter zeigte anschaulich mit Bildern, welchen Einfluss unbehandelte Gebiss-Fehlstellungen für die Gesundheit haben. Die Sprachfunktion und sogar die Atmung könnten beeinträchtigt werden. Der Zahnarzt Reinhard Beck sprach über die Volkskrankheit Paradontitis. Zusammenhänge zwischen der Mundhöhle und dem gesamten Organismus wurden den erstaunten Zuhörern erklärt. Wenn Bakterien aus Zahnfleischentzündungen über die Blutbahn ausgeschwemmt werden, können sie andere Organe befallen und zu ernsten Krankheiten führen. Gute Zahnpflege und eine professionelle Zahnreinigung beugen hier vor.

„SitzLust oder SitzFrust“ war das Thema der Physiotherapeutin Ulrike Eibenstein. Sehr anschaulich zeigte sie die Veränderung der Körperhaltung durch die Zeiten der Evolution. Der heutige Büromensch nähere sich mit seiner Körperhaltung immer mehr dem menschwerdenen Affen an. Die beste Körperhaltung hatten die Urjäger, die viel Zeit mit Jagen verbrachten und kaum Zeit zum Sitzen hatten. Wie wir mit Freude mitten im Alltag auf den Sitzen uns einige Minuten „tanzend“ bewegen können machte Frau Eibenstein mit Musikbegleitung vor und alle machten begeistert die Bewegungseinlage mit. Wichtig sei eine häufige Veränderung der Sitzhaltung, Die beste Sitzhaltung sei immer die nächste.

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Vortragsabend: Der bekannte Pater Anselm Grün referierte auf Einladung des Gesundheitsforums vor vielen interessierten Zuhörern in der Brühler Festhalle

Sich freimachen vom Ballast des Alltags

Von unserem Mitarbeiter Volker Widdrat

 

Brühl. Die Sehnsucht nach Spiritualität ist groß, doch vielen Menschen ist unklar, was letztlich unter Spiritualität zu verstehen ist. Wie der Weg in eine gesunde, lebendige Spiritualität gelingen kann, erläuterte ein ganz besonderer Gast des Brühler Gesundheitsforums, den Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Dr. Axel Sutter in der vollbesetzten Festhalle begrüßen durften: Pater Anselm Grün.

 

Geboren 1945 im fränkischen Junkershausen, ist der Ordensmann inzwischen durch seine zahlreichen Vorträge und Seminare in ganz Deutschland bekannt. Der Benediktinermönch, der nach seinem Studium der Philosophie, Theologie und Betriebswirtschaft, seit 1977 der wirtschaftliche Leiter der Abtei Münsterschwarzach und damit für rund 300 Mitarbeiter verantwortlich ist, geht seit vielen Jahren auf die Nöte und Fragen der Menschen ein und ist mit über 400 lieferbaren Büchern der wohl erfolgreichste religiöse Autor unserer Zeit.

"Ein heilender Weg"

Der Cellerar von Münsterschwarzach stellte seine Ausführungen unter das Thema "Gesundheit, Stille, Spiritualität". "Bewusst zu leben ist ein heilender Weg", ging der geistliche Begleiter und Berater auf verschiedene spirituelle Wege ein.

Schweigen sei die Voraussetzung für die persönliche Veränderung eines Menschen, durch das Schweigen finde der Mensch zu sich selbst und zum Dialog mit Gott durch das Gebet. Das Schweigen sei schon von den Mönchen der frühchristlichen Jahrhunderte als Heilmittel entdeckt worden. Die Menschen sollten sich Räume der Stille suchen, so Pater Anselm weiter. Jeder brauche Orte und Rituale, die in seinem Innersten liegen und die ihn schützen: "Den innersten Bereich kann niemand verletzten." Dort hätten auch Schuldgefühle keinen Platz.

Aspekte der Spiritualität

Danach ging er auf die heilenden Worte in den Gleichnissen und Heilungsgeschichten der Bibel ein und verwies auf weitere Aspekte der Spiritualität.

Eine gelebte Spiritualität lasse die Menschen aufblühen, öffne die Augen für eine neue Sichtweise auf unser Leben. Gerade während der Fastenzeit, der heilsamen Zeit, sollte sich der Mensch - auch durch geistige Reinigung - freimachen von Ballast, sich von krankmachenden und Depressionen auslösenden Selbstbildnissen befreien, um sich selbst besser kennenzulernen.

Gebet, Meditation und persönliche Rituale sind spirituelle Quellen, um mit Gott in Verbindung zu treten. Gott könne keine Angst und keine Depressionen wegzaubern.

Der Mensch müsse sich selber annehmen und dürfe sich nicht von allen abgelehnt fühlen, der Weg nach

innen, in die eigene Mitte, sei wichtig, um sein wahres Selbst zu erkennen.

Der Seelsorger ging auf Lebenskrisen und Verletzungen der Seele über, stellte heraus, wie Menschen in der zweiten Lebenshälfte gesundbleiben können. Es sei sehr wichtig, Rituale zu haben und den Raum zu finden, wo der Mensch ganz und völlig heil sei. Er empfehle den Menschen, Rituale zu haben. Rituale seien auchimmer ein heiliger Ort. Es seien Momente, in denen kein anderer Macht über die einzelnen Menschen haben könne.

Es sei sehr wichtig zu spüren, dass da etwas ist, was jedem Einzelnen ganz allein gehöre. Wer über die Stille mit sich selbst in Berührung komme, der komme auch mit Gott in Berührung.

Raum der Stille genießen

Dem faszinierenden Vortrag folgte eine kleine Fragerunde, in der Pater Anselm einige überzeugende Antworten gab. "Erfahren Sie eine heilende Wirkung in der Karwoche", wünschte der engagierte Pater seinen sehr interessierten Zuhörern "heilende Worte, die Sie wie einen wärmenden Mantel umgeben mögen".

Der Benediktiner schloss seinen beeindruckenden Auftritt mit einem für ihn sehr typischen Ritual und bat das Publikum gemeinsam mit ihm einen Moment mit einem "Raum der Stille" zu genießen.

Mit den Händen auf der Brust gekreuzt, für den Pater, wie er unterstrich, ein Einheitssymbol, hörten alle Zuhörer schweigend ein Gebet von Pater Anselm und nahmen dabei, wie später viele erklärten, ihren ganz eigenen "inneren Raum" wahr - in der Festhalle herrschte so für einen kurzen, aber sehr intensiven Moment eine heilende Stille.

Schwetzinger Zeitung
16. April 2011

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Dem Sinn des eigenen Lebens nachgespürt

Sehr gute Resonanz in der Bevölkerung fand die zweite Veranstaltung des Brühler Gesundheitsforums in dem Kulturzentrum Villa Meixner, das voll besetzt war, als Bürgermeister Dr. Ralf Göck mit Hinweisen auf die Bedeutung eines guten Miteinanders der Gesundheits-Dienstleister einer Gemeinde für die wohnungsnahe Patientenversorgung begrüßte. "Aber wir haben auch ein inhaltliches Anliegen", so Göck, "wir wollen uns der Gesundheits-Vorsorge und weniger der Bekämpfung von Krankheiten widmen", ging er auf das Konzept der Salutogenese, also der Lehre von der Gesunderhaltung, ein. Dem widme man sich mit dem Brühler Gesundheitsforum  verstärkt, im Frühjahr mit einem prominenten Redner und im Spätjahr mit Impulsen "aus den eigenen Reihen".

 

 

Dr. Axel Sutter erläuterte den Ablauf des abwechslungsreichen Abends beim Brühler Gesundheitsforum

Genau das nahmen auch die Referentinnen des Abends, die überwiegend aus Brühl waren, auf: Ergotherapeutin Ulrike Harant-Wichert rief dazu auf, sich das Glück bewusst zu machen, viele alltägliche Bewegungen und Verrichtungen schmerzfrei machen zu können. Anhand von Bildern aus der Realität machte die Brühlerin aber auch klar, wie anderen, die hier Probleme haben, ergotherapeutisch am Ort geholfen werden kann. Einen Aspekt der "energetischen Komplementär-Medizin" stellte die Brühler Heilpraktikerin Ulrike Hengst-Eitner vor, die die Therapie nach Dr. Banis mit den dazugehörigen Testverfahren erläuterte. Auf eine "medizinische Erfolgstory" wies der Gastroenterologe und Internist Dr. Felix Koretzky von der Brühler Praxisgemeinschaft Sutter, Schwab Koretzky bei seinen Ausführungen zur Darmkrebsvorsorge hin: "Mit einer regelmäßigen Vorsorge kann dieser mit 30.000 Toten pro Jahr in Deutschland häufigste Krebs verhindert werden". Und schließlich führte Dr. Ulrike Hoffmeister (Heidelberg) in die Biographiearbeit ein. Diese kann unterstützen bei der Suche nach dem roten Faden und dem Sinn im eigenen Leben.

Damit war auch schon die Überleitung zu dem tiefgründigen Film "Dienstags bei Morrie" mit Jack Lemmon geschaffen, dessen Biographie zu allerlei Lebensweisheiten Anlass gab. Doch zuvor besuchte Clown Placebo vom Heimatplaneten Rot alias Dr. Axel Sutter die über 70 Gäste in der Villa Meixner und machte Ihnen Mut sich mit den wichtigen Dingen des Lebens zuerst zu befassen: mit Familie, Kindern und der Gesundheit: "Dann bleibt immer noch genug Zeit für die weniger wichtigen Sachen wie Geld, Autos oder Hobby", beschrieb er anhand des Einweckglases in das neben den großen Steinen immer noch kleine und dann sogar noch eine Ladung Sand passten.

Und am Ende, bei den Dankesworten des Bürgermeisters an alle Mitwirkenden des kurzweiligen Abends, der viele Impulse für das eigene Leben brachte, schüttete Dr. Göck noch ein Glas Bier dazu, denn selbst dafür sei zum Schluss noch Platz in dem Glas ...

Und vielleicht findet sich auch Zeit, am 13. April nächsten Jahres in der Festhalle dem bekannten Autor Pater Anselm Grün zuzuhören, der die dann dritte Veranstaltung des Forums bestreiten wird.

Pressemeldung Homepage www.bruehl-baden.de vom 15.3.2010

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Zum Auftakt des Brühler Gesundheitsforums

„Einfach gesünder leben“ bildhaft und heiter vermittelt

Der Bestsellerautor, Pfarrer und Karikaturist Werner Tiki Küstenmacher sorgte für einen erfolgreichen Auftakt des Brühler Gesundheitsforums am letzten Freitag, als er bei dem vom Bürgermeister ins Leben gerufenen Zusammenschluss von Ärzten, Apothekern, Physiotherapeuten und weiteren ortsansässigen Gesundheitsanbietern den fast 300 Gästen auf unterhaltsame Weise in der Festhalle nahebrachte, wie wichtig klare und übersichtliche Strukturen im Leben, das Setzen erreichbarer Ziele und eine gewisse Ordnung zu Hause und am Schreibtisch für das eigene Wohlbefinden und damit für die Gesundheit sind. Seine wunderbaren Zeichnungen, teilweise beim Vortrag entstehend, illustrierten seine Aussagen perfekt.
Eingangs hatte Bürgermeister Dr. Ralf Göck den seit 1990 aktiven und seit einigen Jahren sogar im ZDF vertretenen Autor vorgestellt und auch auf den Zusammenhang zwischen Vortrag und Ziel des Gesundheitsforums hingewiesen: „Wir setzen uns für die wohnungsnahe Versorgung der Bürger auch mit ärztlichen und medizinischen Leistungen ein – und auch das gehört zum einfach gesünder leben, die Sicherheit, einen Anbieter in erreichbarer Nähe zu haben.“
Das Gesundheitsforum sei eine Initiative, die einerseits ein Netzwerk untereinander knüpfen möge und andererseits mit zwei Vortragsveranstaltungen im Jahr auf eine attraktive Weise Gesundheitsthemen vermitteln möchte, um so die Leistungsfähigkeit der lokalen Gesundheitsdienstleister sozusagen auch öffentlich unter Beweis zu stellen.

Neuer Gesundheitswegweiser

Bei einer Präsentation von regionalen Anbietern am Rande der Festhalle wurde das Spektrum aufgezeigt, welches vom Fitnessanbieter bis hin zur Altenbetreuung reichte. Außerdem präsentierte der Bürgermeister den druckfrischen Gesundheitswegweiser, der ab sofort bei den Mitgliedern des Gesundheitsforums und im Rathaus ausliegt. Er listet in übersichtlicher Weise die Ärzte, Therapeuten und Apotheken in der Hufeisengemeinde auf und soll helfen, sich einfach einen Überblick über die Angebote vor Ort zu verschaffen, wie Göck erklärte.

 

 

Viele seiner Bücher musste Werner Tiki Küstenmacher signieren – sowohl bei der Vortragsveranstaltung als auch bei der Gestaltung der Internetseiten engagierte sich der Brühler Internist Dr. Axel Sutter (rechts), dem Dr. Göck herzlich dankte.

Das Echo auf die Auftaktveranstaltung in der vollen Brühler Festhalle mit Werner Tiki Küstenmacher am 12. März 2010 war sehr positiv

hier zum Artikel aus der Schwetzinger Zeitung vom 15.3.2010

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Artikel aus der Schwetzinger Zeitung März 2009:

Im Rathaus: Erster Ideenaustausch zur Gründung eines "Brühler Gesundheitsforums" / Informationsbroschüre geplant

Mit Veranstaltung die Nachfrage testen

Brühl. "Die wohnungsnahe Versorgung der Bürger auch mit ärztlichen und medizinischen Leistungen in Zukunft zu sichern ist eine wichtige Aufgabe der Gemeindepolitik", so Bürgermeister Dr. Göck beim ersten Treffen des "Brühler Gesundheitsforums", das er im Sitzungssaal des Rathauses begrüßte. Über 30 Brühler Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten und weitere ortsansässige Gesundheitsanbieter waren seiner Einladung gefolgt, um gemeinsam über die Idee eines Brühler Gesundheitsforums zu diskutieren.

Eine entsprechende Anregung des Brühler Internisten Dr. Axel Sutter habe er gerne aufgenommen, da auch die Gemeinde einen Beitrag zum körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefinden der Brühler Bürger leisten wolle, so Ralf Göck. Sehr erfreut zeigte er sich, dass nahezu alle seiner Einladung gefolgt waren, und viele äußerten später auch, dass mit dem persönlichen Kennenlernen der "Gesundheitsanbieter" in Brühl und Rohrhof an dem Abend schon viel erreicht worden sei.

Auftakt im Herbst

In einer positiven, lebhaften Diskussion wurden Ziele eines Brühler Gesundheitsforums diskutiert. Das angedachte Konzept, mit publikums-attraktiven Vortragsveranstaltungen in der Festhalle oder Villa Meixner Gesundheitsthemen zu vermitteln, stieß nicht auf ungeteilte Zustimmung, gebe es doch schon viele Angebote in dieser Richtung. Überdies kam insbesondere von seiten der Ärzte zum Ausdruck, dass sie in der aktuellen Lage, die ihnen große Einkommenseinbußen bringe, nicht bereit seien, weitere "Leistungen" wie Vorträge kostenfrei zu erbringen. "Wir wollen mit dieser Einladung und der angedachten Unterstützung für das Brühler Gesundheitsforum Ihnen unsere Wertschätzung ausdrücken", erklärte der Bürgermeister, nachdem gefragt worden war, ob man denn bisher etwas falsch gemacht habe, "und die Bedeutung des Themas für die Brühler Bürger und die Dienstleister vor Ort deutlich machen."

Schließlich kam man überein, mit einer zugkräftigen Auftaktveranstaltung im Herbst zu "testen", ob Nachfrage nach solchen Gesundheits-Themen bestehe. Bis dahin, so kam man weiter überein, soll eine Informationsbroschüre erstellt werden, in der sich alle Brühler Ärzte und "Gesundheitsdienstleister" vorstellen. Diese soll während der Veranstaltung präsentiert werden. gv

 

Schwetzinger Zeitung    26. März 2009